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LUNA NG

LUNA NG

LUNA NG

Fluggerät

Das neue unbemannte Fluggerät  LUNA NG ist ein leichter Hochleistungs-Motorsegler aus CFK (Carbon-faserverstärkter Kunststoff). LUNA NG ist für lange Flugzeiten mit geringen akustischen, thermischen und Radarsignaturen konzipiert.

Ein besonderes Leistungsmerkmal von LUNA NG ist die Fähigkeit zu antriebs- und lautlosen Gleitflügen (Acoustic Stealth) mit anschließendem Wiederanlassen des Motors.

Die Mikrowellen-Richtfunkverbindung sendet Aufklärungs- und Systemdaten in Echtzeit vom Flugzeug zur Bodenkontrollstation. LUNA NG kann wahlweise auch vollautomatische Aufklärungs- und Überwachungsmissionen ausführen, auch ohne Funkemissionen (Radio Stealth).

Ein besonderes Sicherheitsmerkmal von LUNA NG ist die inhärente Systemsicherheit auf Grund der Segelflugeigenschaften und des zuverlässigen Landeschirmsystems.

Zusätzlich wird die Flugbahn laufend durch ein automatisches Flugführungskontrollsystem (Autopilot) überwacht.

Das neue unbemannte Fluggerät LUNA NG kann im Einsatz auf einfache Weise mit einer Richtfunkrelais-Nutzlast ausgerüstet werden, die es in eine fliegende Relaisstation verwandelt. Hierdurch kann das Einsatzgebiet des Systems auf Missionen hinter Bergen oder dem Horizont (Beyond Line Of Sight) erweitert werden.

Der Einsatz von LUNA NG ist jedoch nicht auf elektro-optische Beobachtungsmissionen beschränkt.

Durch das innovative, modulare Nutzlastkonzept kann LUNA NG auch zukünftig mit neuesten Nutzlasten ausgerüstet werden, wie beispielsweise: Synthetisches Apertur Radar (SAR), hoch auflösende digitale Foto- oder Videokameras, Datenspeicher an Bord, meteorologische Sensoren, Radiorelais, Minensuchsensorik, AIS (Automatic Identification System), EW-Nutzlasten, Gas- und Partikel-Probensammler oder Sensoren für biologische, chemische oder radioaktive Kontamination (CBRN).

Sommer & Winter | Tag & Nacht

Das neue unbemannte Fluggerät LUNA NG

Start & Landung

Der Start erfolgt mit dem schnellverlastbaren Startkatapult. Keine Start- oder Landebahn ist nowendig. Innerhalb kürzester Zeit kann damit die Einsatzbereitschaft realisiert werden. Das Netzlandesystem ermöglich ebenfalls eine flexiblen, punktgenaue Landezone.  Als Notlandesystem steht jederzeit das zuverlässige Landeschirmverfahren zur Verfügung. Aufblasbare, wiederverwendbare Airbags helfen dabei mögliche Landeschäden zu reduzieren.

Katapultstart

Das Fluggerät wird von einem Seilfederkatapult gestartet. Dabei wird für den Start des Fluggerätes benötigte Energie in Spanngummis gespeichert, welche diese während des Startvorgangs auf einen Startschlitten übertragen. Der Betrieb des Startkatapults kann unabhängig von einem Fahrzeug oder Anhänger erfolgen.

Landung im Netz

Das Netzlandesystem ist das primäre Landesystem von LUNA NG. Der Impuls des Fluggerätes wird durch elastische Dämpferelemente in der Netzaufhängung absorbiert. Als Netzträger wird ein handelsüblicher mobiler hydraulischer Ladekran, montiert auf einem Trägerfahrzeug genutzt.

Landung im Netz

Das Netzlandesystem ist das primäre Landesystem von LUNA NG. Der Impuls des Fluggerätes wird durch elastische Dämpferelemente in der Netzaufhängung absorbiert. Als Netzträger wird ein handelsüblicher mobiler hydraulischer Ladekran, montiert auf einem Trägerfahrzeug genutzt.

Landung mit Landeschirm und Airbags

Das Fluggerät dreht sich nach der Auslösung des Landeschirms auf den Rücken und landet zum Schutz der Sensorik mit der Oberseite nach unten. Zusätzlich wird das Fluggerät durch ein Landedämpfersystem, welches Luftkissen beinhaltet (Airbags) vor Schäden geschützt.

Bodenkontrollstation

Aufgrund ihres modularen Aufbaus kann die Bodenkontrollstation des LUNA NG Systems in eine Vielzahl von Fahrzeugen und Containern integriert werden. Sie hat mehrere Arbeitsplätze, die mit hoch auflösenden Farbbildschirmen (Full HD) für Bildauswertung in Echtzeit, Missionsplanung und Fluggeräteüberwachung (virtuelles Cockpit) ausgestattet sind. Die Bodenkontrollstation ermöglicht das wiederholte Abspielen von Flugmissionen für Nachflugauswertung, Simulation und Ausbildung. Grundlage des Bedienkonzeptes ist eine benutzerfreundliche Mensch-Maschine-Schnittstelle (HMI) die auf der Einsatzerfahrung von mehr als 10 Jahren aufbaut.

Vorgeplante Flugrouten können während des Einsatzes auf aktuelle Erfordernisse angepasst werden. Bei der Überwindung großer Entfernungen oder in gebirgigem Gelände ist es von großem Vorteil, dass LUNA NG von einer Bodenstation zur nächsten übergeben werden kann.

Dem Bedienpersonal stehen mehrere Software Werkzeuge für die Missionsplanung zur Verfügung: Standard Karten, Satelliten- oder Luftbilder in 2D- oder 3D-Darstellung.

3D-Missionsplanung

Frei konfigurierbare Display Anordnungen

Technische Daten

Abmessungen: Spannweite 5,3 m, Länge 3,0 m, Höhe 1,1 m
Gewicht: Startgewicht  110 kg
Antrieb: 10 kw, Multi Fuel Einspritzmotor
Flugleistung: typische Aufklärungsfluggeschwindigkeit 90 km/h
Dienstgipfelhöhe > 5.000 m ISA Höhe
Flugdauer: bis 1o Stunden, abhängig von Nutzlast und Einsatzprofil
Steuerung: Automatikflug (3D Wegpunktliste) und/oder ferngesteuert. Flugprogramme können während des Fluges geändert werden. Navigation über differential GPS oder über Entfernung
und Azimutdaten der Richtfunkstrecke
Avionik: Navigation, Autopilot und Fluggerät-System-Management sind voll digital. Sensormodul mit Lagekreisel, Drehsensoren, Magnetkompass, Luftwertesensoren und Beschleunigungsmesser
Aufklärungssensoren: schwenkbare Kamerasysteme für optischen (einschließlich High Definition), infraroten und hyperspektralen Frequenzbereich; Synthetic Aperture Radar (SAR inkl. GMTI)
Optionale Nutzlasten: Detektoren für chemische, biologische, radiologische und nukleare (CBRN) Agenzien; Verschlüsselungssysteme; ESM; COMINT; Funkrelaissysteme; Transponder
Daten Link: Duplex-Mikrowellenverbindung (C-Band), Richtantennen im Fluggerät und in der Bodenstation. Up link für Steuerbefehle, Down link für Videosignale und Systemdaten in Echtzeit; Übergabefunktion
Daten Link Reichweite: 150 km
Daten Link Relais: Modulare Nutzlast von LUNA für Aufklärung jenseits von “Line of Sight”-Bedingungen
Start: Leichtes Seilfederkatapult, zusammenlegbar für den Transport
Landung: Netzlandung mit automatischen Landeanflug